Vergangene Veranstaltungen


Premiere im Museum des Kapitalismus im Dezember 2021

Oktober 2022

06.10.22: 18-19:30 h digital
Buchvorstellung und Lesung mit dem Zentrum Gender & Diversity Hamburg.

September 2022

05.09.22,
Buchvorstellung und Lesung mit der Koordinierungsstelle Chancengleichheit Sachsen (KCS)

Juni 2022

Köln
27. Juni, 16:30 – 18:00 Uhr
in Präsenz: Universität zu Köln, Neuer Senatssaal

Magdeburg, Präsenz.
2.6., mit Tina Jung, Antje Schrupp und den Herausgeberinnen
Präsenz:
Koordinierungs-stelle Genderforschung &
Chancen-gleichheit
Sachsen-Anhalt

gemeinsam mit dem KgKJH,
dem Volksbad Buckau,
c/o Frauenzentrum Courage
& der Heinrich-Böll-Stiftung
Sachsen-Anhalt

Rostock, Präsenz
1.6.2022
Mit Alicia Schlender

Berlin
16.05.2022
in Präsenz und via Zoom

ZtG Zentrum für
transdisziplinäre
Geschlechterstudien
der Humboldt-Universität
zu Berlin

Mit Christine Wimbauer,
Julia Teschlade, Lisa
Yashodhara Haller
und Alicia Schlender

Die Aufzeichnung dieser Diskussionsveranstaltung wird zeitnah online gestellt.

Mai 2022

Frankfurt, digital:
gFFZ –
gender- und
Frauenforschungs-
zentrum der hessischen
Hochschulen


mit Lotte Rose,
Eva Tolasch, Tina Jung,
Marion Müller und
den Herausgeberinnen

März 2022
Erlangen, digital: Frauenzentrum Erlangen

22.03.2022 um 18.00 Uhr

Lesung: Wer sind Eltern eines Kindes? Feministische Perspektiven auf Elternschaft

Februar 2022
zur Aufzeichnung
Berlin, digital: Gunda-Werner-Institut der Heinrich Böll Stiftung

Buchvorstellung & Lesung: „Wem gehört das Kind?“

Digitale Buchvorstellung und Lesung mit mehreren Autorinnen zur Frage: Wem gehört das Kind? Feministische Perspektiven auf Elternschaft. Weitere Infos zum Inhalt und den Referentinnen der Veranstaltung gibt es hier.


Lesung und Gespräch: „Blickpunkt feministische Eltern in der Wissenschaft

mit Alicia Schlender, Lisa Yashodhara Haller gemeinsam mit Sarah Czerney und Lena Eckert, den Herausgeberinnen des Sammelbandes „Mutterschaft und Wissenschaft“. Weitere Infos finden sich hier.


Feministische Perspektiven auf Elternschaft -Asyl im Fokus

Am 27. Juni war Alicia Schlender zusammen mit der Autorin Katrin Menke an der Universität Köln zu Gast. Alicia Schlender gab einen Einblick in das Handbuch und seine Beiträge. Im Anschluss gab es einen thematischen Exkurs zum Thema Elternschaft und Asyl durch die Autorin Katrin Menke, die zusammen mit Camila Marques Eusébio den Handbuchbeitrag zum Schlagwort Asyl geschrieben hat.

Die Autorin zeigte auf, dass Familien sowohl im internationalen als auch im deutschen Recht besonderen Schutz genießen und ihnen als Schutzsuchende in Deutschland das Recht auf Familiennachzug zusteht. Dennoch sind Eltern mit Schutzstatus in Deutschland mit vielfältigen und je nach Schutzstatus unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Aus feministischer Perspektive sind insbesondere die Hürden bei der Inanspruchnahme vorhandener Rechte, ein enger rechtlicher Familienbegriff sowie im Kontext der Ehe geltend gemachte vergeschlechtlichte Ordnungsvorstellungen des Intimen zu nennen. Mit Fokus auf die Bedeutung interdependenter sozialer Kategorien wie Geschlecht, Klasse und race im Kontext der Familienzusammenführung verweist der Beitrag auf hierarchische Machtverhältnisse und macht deutlich, wie selektiv der Zugang zu grundlegenden Menschen-, aber auch sozialen Rechten für Elternteile im Asyl in der Bundesrepublik Deutschland (derzeit) gestaltet ist.

Feminismus, Elternschaft & Utopien einer befreiten Gesellschaft – Lesung & Diskussion

Bei Wind und Sonne ließ es sich gut diskutieren.

Gemeinsam mit Alicia Schlender, einer der Herausgeber*innen, sowie mit Tina Jung und Antje Schrupp, Autorin*innen des Buches, haben wir an diesem Abend das Handbuch besprochen und sind u.a. folgenden Fragen nachgegangen: Was hat Elternschaft mit Feminismus zu tun? Wie können feministische Utopien eines guten Lebens mit Kindern und einer befreiten Gesellschaft aussehen?


Feministische Perspektiven auf Elternschaft – Co-Elternschaft im Fokus

Gemeinsam mit der Herausgeberin Alicia Schlender sind wir an diesem Abend ins Gespräch über das Handbuch geommen.
Alicia Schlender hat schwerpunktmäßig über Familienformen außerhalb der Kleinfamilie gesprochen und dabei insbesondere Co-
Elternschaften in den Blick genommen, also Elternschaften, die sich explizit ohne romantische Liebe im Zentrum gründen.


Soziale Elternschaft – Zwischen rechtlicher Voraussetzung und sozialer Wirklichkeit

Hier geht es zur Aufzeichnung.

Referentinnen:
Lisa Yashodhara Haller: Zur Eltern- Kind Zuordnung aus einer feministischen Perspektive

Julia Teschlade: Zur Bedeutung und Anerkennung von sozialer Elternschaft

Maya Halatcheva-Trapp: Zur rechtlichen Unsicherheit in Nachtrennungsfamilien aus soziologischer Perspektive

Christine Wimbauer: Co-Parenting eine Variante sozialer Elternschaft

Ulle Schauws, Sprecherin für die Themen Familie, Senioren, Frauen und Jugend in derBundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen (angefragt)

Modereration: Alicia Schlender

Beschreibung:

Verwandtschaftsverhältnisse ergeben sich nicht, wie allgemein angenommen, aus Blutsbanden, sondern aus einer rechtlichen Bestimmung, der sog. Eltern-Kind-Zuordnung. Solche rechtlichen Bestimmungen sowie ihre Auslegung ziehen eine Vielzahl von Folgen für Eltern und Kinder nach sich. Dabei werden unterschiedliche Kriterien für Elternschaft herangezogen, die aktuell virulent diskutiert, werden. Inwiefern sind soziale Kriterien für die Eltern-Kind Zuordnung ausschlaggebend? Welchen rechtlichen Rahmen finden Co-Eltern bei ihrer Familiengründung vor?  Welche rechtlichen Voraussetzungen finden wir in Nachtrennungsfamilien? Und wo besteht Reformbedarf?

Das Handbuch „Feministische Perspektiven auf Elternschaft“ versammelt 50 Schlagworte feministischer Debatten um Elternschaft. An diesem Abend diskutieren wir gemeinsam mit Autor*innen des Handbuchs über soziale Elternschaft, die sich zwischen rechtlichen Voraussetzungen und sozialer Wirklichkeit konstituiert.

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Feministische Perspektiven auf Elternschaft –
Geburt im Fokus

Termin: 11.5.2022, 16.30-19.30 Uhr
Anmeldung

Lange Zeit beschäftigten sich feministische Debatten kaum mit Elternschaft und Familie. Diese Leerstelle wird jetzt gefüllt durch das „Handbuch Feministische Perspektiven auf Elternschaft“, das kürzlich beim Verlag Barbara Budrich erschienen ist. Es versammelt 50 geschlechterkritische Beiträge zum Thema Elternschaft. Thematisiert wird, wie Elternschaft in feministischen Theorien verortet ist, wie sie institutionalisiert ist, wie Wege in die Elternschaft und Eltern-sein aussehen können. Zudem werden Herausforderungen einer feministischen Familienpolitik und Utopien einer befreiten Gesellschaft verhandelt.

Aus Anlass des Erscheinens dieses Buches veranstaltet das gFFZ in Kooperation mit den Herausgeberinnen des Handbuches eine Lesung, die den Startpunkt des Elternwerdens – nämlich Schwangerschaft, Geburt und Säuglingsernährung – in den Blick nehmen wird. Die Herausgeberinnen und Autorinnen des Handbuches zu den einschlägigen Stichworten werden hierzu kurze Beiträge vorstellen, um anschließend gemeinsam feministische Perspektiven auf Elternschaft zu diskutieren.

Programm

Lisa Yashodhara Haller, Alicia Schlender: Feministische Perspektiven auf Elternschaft
Marion Müller: Geburtsvorbereitungskurse
Tina Jung: Geburt
Lotte Rose, Eva Tolasch: Säuglingsernährung und Stillen

Anschließend findet eine Podiumsdiskussion mit den Lesenden und Vortragenden statt.
Moderation: Ada von der Decken

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Lesung: Wer sind Eltern eines Kindes? Feministische Perspektiven auf Elternschaft

Mit den Herausgeberinnen Lisa Yashodhara Haller und Alicia Schlender

Wer sind Eltern eines Kindes? Wie werden Menschen zu Eltern? Und welche Rechte und Pflichten ergeben sich aus der Elternschaft?

Da sich die Verwandtschaft zwischen Eltern und ihren Kindern nicht wie allgemein angenommen, aus Blutsbanden, sondern aus einer rechtlichen Zuordnung ergibt, variiert die Zuordnung, wer Eltern und wer Kind dieser ist, im Ländervergleich sowie historisch. Eine zentrale politische Herausforderung besteht darin, die Eltern-Kind-Zuordnung so auszugestalten, dass sie allgemein für gerecht befunden wird. Aktuell ist die Frage, wer die Eltern eines Kindes sind, eine gesellschaftlich vieldiskutierte Frage, die mit dem aktuellen Koalitionsvertrag neue Fahrt aufgenommen hat: die rechtliche Bestimmung der Elternschaft soll sich damit für alle Konstellationen ändern, die Vaterschaft soll unabhängig der mütterlichen Zustimmung anerkannt werden können, für lesbische Paare sollen gleiche Voraussetzungen wie für heterosexuelle Paare gelten, die altruistische Leihmutterschaft soll geprüft werden und mit dem Konzept einer Verantwortungsgemeinschaft sollen mehr als nur zwei Erwachsene in ihrer Sorgeübernahme rechtlich abgesichert werden.

Mitten in diesen Entwicklungen ist das Handbuch Feministische Perspektiven auf Elternschaft erschienen, das anhand von 50 Schlagworten aktuelle Debatten aufgreift und in verschiedene feministische Diskurse einsortiert. Die Herausgeberinnen Lisa Yashodhara Haller und Alicia Schlender stellen das Handbuch vor und geben anhand einzelner Kapitel einen Einblick in rechtliche Chancen, Herausforderungen und feministische Überlegungen.


Diskussionsveranstaltung: Selbstbestimmte Elternschaft: Reproduktive Gerechtigkeit als feministische Forderung

Eine Veranstaltung mit Herausgeberinnen und Autor*innen des Handbuches „Feministische Perspektiven auf Elternschaft“
Moderation: Lisa Yashodhara Haller und Alicia Schlender (Herausgeber*innen)

Lesung mit den Autor*innen Yandé Thoen-McGeehan, Susanne Schultz , Taleo Stüwe sowie Niki Drakos (Netzwerk Reproduktive Gerechtigkeit)

Im deutschsprachigen Raum war Elternschaft in den feministischen Diskursen lange Zeit Gegenstand der Abgrenzung. Bis heute gibt der Gleichheitsfeminismus den Ton an und orientiert sich an der Gleichheit mit Männern – ungebunden und durch Frauen von Fürsorge befreit. Durch feministische Kämpfe sollte eine solche Autonomie auch für Frauen erstritten werden. Selbstbestimmung schien dabei mit der Sorge um ein abhängiges Kind nicht vereinbar zu sein. Peu à peu jedoch erhält ein Bedeutungswandel Einzug in feministische Debatten und Kämpfe, die sich nicht länger gegen Elternschaft richten, sondern vielmehr gegen die Verhältnisse, in denen Elternschaft zur Zumutung wird.

Genau diese Verhältnisse sozialer Ungerechtigkeit und ihre Auswirkungen auf reproduktive Rechte kritisierten Anfang der 1990er Jahre Schwarze Feminist*innen in den USA und forderten reproduktive Gerechtigkeit für alle. Weiße feministische Kämpfe für das Recht auf Abtreibung waren wichtig, aber nicht genug – denn marginalisierten Personen wurde viel zu oft das Recht auf Elternschaft abgesprochen. Einer der Grundsätze der hieraus entstandenen Theorie und Praxis der Reproduktiven Gerechtigkeit wurde das Recht auf selbstbestimmte Elternschaft. Doch was braucht es, um in einer rassistischen, ableistischen, klassistischen und queerfeindlichen Welt Kinder zu bekommen und sie unter sicheren und würdevollen Umständen groß zu ziehen? Dabei wird eine Vielfalt von Fragen rund ums Elternsein diskutiert: welche Kinder und vor allem wessen Kinder sind staatlich erwünscht? Wer wird staatlich unterstützt, um Eltern werden zu können? Wessen Kinder haben Chancen materiell sicher aufzuwachsen?

In den letzten Jahren erhält das Konzept der Reproduktiven Gerechtigkeit Einzug auch in deutschsprachige feministische Debatten. Das gerade erschienene „Handbuch Feministische Perspektiven auf Elternschaft“ versammelt schlaglichtartig bisher marginalisierte Themenfelder im deutschsprachigen Diskurs, so z. B. Trans Elternschaft, begleitete Elternschaft oder rassismuskritische Perspektiven auf Elternschaft. Die Herausgeberinnen diskutieren an diesem Abend gemeinsam mit drei Autor*innen aus dem Handbuch über Chancen und Herausforderungen reproduktiver Gerechtigkeit im deutschsprachigen Raum.


Dezember 2021

Berlin

17.12. 2021 um 18.00 Uhr

Premiere des Handbuches im Museum des Kapitalismus.

Mit den Autorinnen Lisa Malich, Tina Jung, Andrea Trumann und den Herausgeberinnen