Veranstaltungen

Hier finden Sie eine Übersicht der geplanten Veranstaltungen zum Buch. Eine Dokumentation unserer vergangenen Veranstaltungen haben wir hier gesammelt.

Gerne nehmen wir Einladungen zu weiteren Buchvorstellungen/ Lesungen an: perspektiven.elternschaft@gmail.com

Berlin
16.05.2022 um 18 Uhr
in Präsenz und via Zoom

ZtG Zentrum für
transdisziplinäre
Geschlechterstudien
der Humboldt-Universität
zu Berlin

Mit Christine Wimbauer,
Julia Teschlade, Lisa
Yashodhara Haller
und Alicia Schlender

Diese Diskussionsveranstaltung wird in hybrider Form stattfinden.

Link zum Zoom-Meeting:
https://hu-berlin.zoom.us/j/61498000719?pwd=WkorMm5lQWhrYS9OblV0aUlpbEY3QT09
Meeting-ID: 614 9800 0719 Passwort: 467342


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Soziale Elternschaft – Zwischen rechtlicher Voraussetzung und sozialer Wirklichkeit

Referentinnen:
Lisa Yashodhara Haller: Zur Eltern- Kind Zuordnung aus einer feministischen Perspektive

Julia Teschlade: Zur Bedeutung und Anerkennung von sozialer Elternschaft

Maya Halatcheva-Trapp: Zur rechtlichen Unsicherheit in Nachtrennungsfamilien aus soziologischer Perspektive

Christine Wimbauer: Co-Parenting eine Variante sozialer Elternschaft

Ulle Schauws, Sprecherin für die Themen Familie, Senioren, Frauen und Jugend in derBundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen (angefragt)

Modereration: Alicia Schlender

Beschreibung:

Verwandtschaftsverhältnisse ergeben sich nicht, wie allgemein angenommen, aus Blutsbanden, sondern aus einer rechtlichen Bestimmung, der sog. Eltern-Kind-Zuordnung. Solche rechtlichen Bestimmungen sowie ihre Auslegung ziehen eine Vielzahl von Folgen für Eltern und Kinder nach sich. Dabei werden unterschiedliche Kriterien für Elternschaft herangezogen, die aktuell virulent diskutiert, werden. Inwiefern sind soziale Kriterien für die Eltern-Kind Zuordnung ausschlaggebend? Welchen rechtlichen Rahmen finden Co-Eltern bei ihrer Familiengründung vor?  Welche rechtlichen Voraussetzungen finden wir in Nachtrennungsfamilien? Und wo besteht Reformbedarf?

Das Handbuch „Feministische Perspektiven auf Elternschaft“ versammelt 50 Schlagworte feministischer Debatten um Elternschaft. An diesem Abend diskutieren wir gemeinsam mit Autor*innen des Handbuchs über soziale Elternschaft, die sich zwischen rechtlichen Voraussetzungen und sozialer Wirklichkeit konstituiert.


Juni 2022

1. Juni 16:30 – 18 Uhr
mit Alicia Schlender Beschreibung folgt
in Rostock
Präsenz

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2. Juni 19-21 Uhr

Mit Tina Jung und den Herausgeber-innen

Magdeburg, Präsenz:
Koordinierungs-stelle Genderforschung &
Chancen-gleichheit
Sachsen-Anhalt

gemeinsam mit dem KgKJH,
dem Volksbad Buckau,
c/o Frauenzentrum Courage
& der Heinrich-Böll-Stiftung
Sachsen-Anhalt

Feminismus, Elternschaft & Utopien einer befreiten Gesellschaft | Lesung

Lange Zeit beschäftigten sich feministische Debatten kaum mit Elternschaft und Familie. Zeiten ändern sich! Ein Bedeutungswandel in der Perspektive auf Elternschaft hält Einzug in feministische Auseinandersetzungen und Kämpfe. Nicht länger richten sie sich gegen die Familie, sondern gegen Verhältnisse, in denen das Leben mit Kindern zur Zumutung wird. In der Familie Feminismus leben – eine neue Devise und Herausforderung. Lust auf Bindung, Freiheit durch Angewiesenheit, Macht durch Mutterschaft – auch für Freundinnen und Väter. Damit sind Feminismus, Familie und Elternschaft in dieser Kombination ein neuer Untersuchungsgegenstand.

Hier setzt das „Handbuch Feministische Perspektiven auf Elternschaft“ an, das kürzlich von Lisa Yashodhara Haller und Alicia Schlender herausgegeben worden ist. Es versammelt 50 geschlechterkritische Beiträge zum Thema Elternschaft. Thematisiert wird, wie Elternschaft in feministischen Theorien verortet ist, wie sie institutionalisiert ist, wie Wege in die Elternschaft und Elternsein aussehen können. Zudem werden Herausforderungen einer feministischen Familienpolitik und Utopien einer befreiten Gesellschaft verhandelt.

Wir möchten an diesem Abend das Handbuch vorstellen und gemeinsam mit Alicia Schlender sowie den beiden Autorinnen* Tina Jung und Antje Schrupp ins Gespräch kommen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Mehr Infos: https://www.kgc-sachsen-anhalt.de/Lesung.html

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Köln
27. Juni
Präsenz

Am 27. Juni sind die Herausgeberinnen und eine Autorin des Handbuches an der Universität Köln zu Gast. Die Herausgeberinnen Lisa Yashodhara Haller und Alicia Schlender geben uns einen Einblick in das Handbuch und seine Beiträge. Im Anschluss gibt es einen thematischen Exkurs zum Thema Elternschaft und Asyl durch die Autorin Katrin Menke, die zusammen mit Camila Marques Eusébio den Handbuchbeitrag zum Schlagwort Asyl geschrieben hat.

Die Autorin zeigt auf, dass Familien sowohl im internationalen als auch im deutschen Recht besonderen Schutz genießen und ihnen als Schutzsuchende in Deutschland das Recht auf Familiennachzug zusteht. Dennoch sind Eltern mit Schutzstatus in Deutschland mit vielfältigen und je nach Schutzstatus unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Aus feministischer Perspektive sind insbesondere die Hürden bei der Inanspruchnahme vorhandener Rechte, ein enger rechtlicher Familienbegriff sowie im Kontext der Ehe geltend gemachte vergeschlechtlichte Ordnungsvorstellungen des Intimen zu nennen. Mit Fokus auf die Bedeutung interdependenter sozialer Kategorien wie Geschlecht, Klasse und race im Kontext der Familienzusammenführung verweist der Beitrag auf hierarchische Machtverhältnisse und macht deutlich, wie selektiv der Zugang zu grundlegenden Menschen-, aber auch sozialen Rechten für Elternteile im Asyl in der Bundesrepublik Deutschland (derzeit) gestaltet ist.


November 2022

Veranstaltung mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Saarland in Saarbrücken. Mehr Infos folgen.


Datum: TBA

Leipzig: im
Zentrum für Frauen- und
Geschlechterforschung der
Universität Leipzig